Windkraft der Region

Nur regional erzeugte erneuerbare Energien können eine preisgünstige Energieversorgung in der Zukunft gewährleisten. Energie ist dezentral direkt beim Verbraucher am günstigsten zu erzeugen (keine Transportverluste und geringere Netzkosten). Durch den Bau und den Betrieb der Anlagen vor Ort entsteht außerdem regionale Wertschöpfung.Bei einer niedrigeren Windgeschwindigkeit erhöht sich das Risiko für die Investition.

Laut den Windgutachten des Regionalen Planungsverbandes sind die höchsten Windgeschwindigkeiten auf den Höhen von Odenwald und Spessart vorhanden.

Windkraftanlagen sind nur auf den dunkelrot gezeichneten Flächen wirtschaftlich zu betreiben. Dies sind die Höhenzüge von Odenwald und Spessart über 400 m NN. Hier beträgt die mittlere Windgeschwindigkeit 6,0 – 6,3 m/s. Bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten sind Projekte nur unter guten Rahmenbedingungen (Pachthöhe, Netzanschlusskosten, Wegebau, usw.) rentabel mit vertretbarem Risiko zu betreiben.

Besteht durch Infraschall eine Gefahr für die Gesundheit?

Schallpegel einiger tieffrequenter Geräusche (Quelle: Institut für Technische und Angewandte Physik an der Universität Oldenburg)


Besteht durch Infraschall eine Gefahr für die Gesundheit?

Infraschall ist ein immer gegenwärtiger Bestandteil unserer Umwelt. Neben natürlichen Quellen, wie Wind oder Wasserfällen gibt es auch künstliche, wie Autos, Schiffe oder auch Waschmaschinen. Wie gut ein Mensch, den ihm umgebenden Schall hört, hängt größten Teils von dessen Frequenz ab. Tonhöhen und Lautstärken von Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz können vom Menschen wahrgenommen werden. Physikalisch betrachtet versteht man unter Infraschall Schallwellen in einem Frequenzbereich unter 20 Hz. Folglich kann Infraschall vom Menschen akustisch nicht vernommen werden.

Nun gibt es Untersuchungen, die darstellen, dass Infraschall bei hohen Intensitäten in Form von Druck- oder Vibrationsreize durchaus auf im Körper vorhandene Hohlräume, wie z.B. die Lunge wirken. Der von einer Windenergieanlage ausgehende Infraschall, besitzt jedoch Pegel mit so tieffrequentem Schall, dass wie in einigen wissenschaftlichen Studien bewiesen wurde, von keinerlei Belästigung bzw. Schädigung des Menschen ausgegangen werden kann. Vergleicht man den Schalldruckpegel einer Windenergieanlage mit der eines Pkws, so liegt der Pegel bei einem 100 km/h schnell fahrenden Autos um rund 40 Prozent höher als bei einer Windenergieanlage im Abstand von 200 Metern (siehe Tabelle 1). Hierbei ist zu beachten, dass der Abstand von einer Windenergieanlage zu bewohntem Gebiet in der Regel mehr als 500 Meter beträgt. Bei Planungen neuer Windenergieanlagen veranschlagt man mittlerweile sogar einen Abstand von mindestens 1000 Metern.

Desweiteren geht aus vorgenommen Messungen an der Universität Oldenburg hervor, dass sogar in Büroräumen ein Pegel vorliegt, der rund 10 dB über dem einer Windenergieanlage liegt.

Weitere interessante Fragen und Antworten zum Thema Infraschall und dessen Auswirkung sind unter folgendem Link zu finden: www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/229961/


Quellen:

dnr.de/downloads/infraschall_04-2011.pdf

lubw.baden-wuerttemberg.de/.../windenergieundinfraschall.pdf

lfu.bayern.de/.../windkraftanlageninfraschallgesundheit.pdf

itap.de/tieffrequent.pdf

Tourismus und Windkraft - ein Widerspruch?

Touristen nehmen Windenergieanlagen selten als störend wahr

Wie alle von Menschen errichtete Bauwerke stellen auch Windenergieanlagen einen Eingriff in die Umwelt dar. Allerdings werden sie nicht an beliebigen Stellen, sondern dort errichtet, wo in der Regel ein gemeinsamer Konsens von Planern, Kommunen und vor allem Bürgern gefunden wird.

So können Kommunen und Trägern der Regionalplanung die möglichen Standorte der Windenergieanlagen durch Ausweisung geeigneter Flächen, bezeichnet als Vorrang- und Eignungsflächen, in Regional-, Flächennutzungs- und Bebauungsplänen räumlich steuern.

Eine wichtige Rolle bei der Planung möglicher Standorte nimmt zweifelsohne der Bürger ein. Wie in einigen Studien nachgewiesen wurde, wird die Meinung der Touristen zu einem großen Teil durch die der Bürger vor Ort beeinflusst. Soll heißen: Sprechen Vermieter oder Nachbarn am Urlaubsort schlecht über geplante bzw. gebaute Windenergieanlagen, so wirkt sich das auch ein Stück weit auf den Urlauber aus.

Vor kurzem wurde eine Untersuchung mit dem Titel „Tourismus, Erneuerbare Energien und Landschaftsbild in Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt. Aus dieser geht hervor, dass 95 Prozent der befragten Touristen mit Windparks oder einzelnen Windenergieanlagen keinerlei Probleme haben und diese als nicht störend empfinden. Gerade einmal ein Prozent der Befragten wird künftig aufgrund dessen auf ihren Urlaub an diesem Ort verzichten. Es lässt sich also schlussfolgern, dass Tourismus und Erneuerbare Energien in keinem Widerspruch zueinander stehen.

Eine weitere Studie des SOKO Instituts stellte fest, dass nur knapp ein Viertel der zufällig ausgewählten Teilnehmer zurückblickend auf ihren letzten Urlaub Unmut über das Vorhanden sein von Windenergieanlagen verspürten. Dem gegenüber stehen jedoch rund drei Viertel, die sich durch Kohle- oder Atomkraftwerke gestört fühlten.

Die Studie „Touristische Effekte von On- und Offshore-Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein“, erstellt von dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa in Kooperation mit der Universität Kiel sagt aus, dass die Urlaubsgäste die Windenergieanlagen wahrnehmen, jedoch nur ein geringer Teil von 4 Prozent der Befragten diese auch als Störung empfinden. Selbst wenn die Windenergieanlagen als störend betrachtet wurden, hatten diese keinerlei Einfluss auf die Urlaubszufriedenheit der Gäste. Betrachtet man die Übernachtungszahlen bzw. die Auslastung der Unterkünfte, beispielsweise auf der Ostseeinsel Fehmarn, im Zeitraum zwischen 1990 und 1998, als die ersten Windenergieanlagen gebaut wurden, lässt sich kein Rückgang feststellen. Vielmehr war die touristische Entwicklung überdurchschnittlich gut. Viele Touristen drücken ihr Interesse an der Technologie aus. Sie werten das Vorhandensein der Windenergieanlagen als sichtbares Zeichen des Klimaschutzes und des ökologischen Fortschrittes. Eine große Anzahl der Touristen verknüpfen die Windenergieanlagen mit Sympathie, „sauberer Energie“ und bessere Alternative als Kern- oder Kohlekraftwerke. Eine Urlaubsregion kann also durch den Bau von Windenergieanlagen auch sein Image ein Stück weit aufbessern.


Quellen:

windkraft-journal.de/.../tourismus-und-erneuerbare-energien-sind-kein-gegensatz/

genath.de/.../Windenergie-Argumente.pdf

badische-zeitung.de/.../studienarbeit-im-muenstertal-verjagen-windraeder-touristen

rhein-zeitung.de/.../Studie-Windkraft-verschreckt-Eifel-Touristen-nicht/..

spd-fraktion-mv.de/.../tourismus-und-erneuerbare-energien-sind-kein-gegensatz

Beeinträchtigen Windkraftanlagen die Immobilienpreise?

Keine Wertminderung von Immobilien durch Windenergieanlagen

Der Immobilienmarkt ist von verschiedenen Faktoren abhängig, welche letztlich Einfluss auf die Immobilienpreise nehmen. Die größte Rolle spielt das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.

Der Immobilienbestand- bzw. leerstand und jährlich neu hinzukommende Bauten beeinflussen die Angebotsseite. Zu beachten ist, dass der Trend der letzten Jahre dorthin geht, dass in ländlichen Gebieten, in denen häufig ein Rückgang der Einwohnerzahlen zu verzeichnen ist, neue Häuser bzw. Wohnungen entstehen. Dadurch nimmt das Angebot an Wohnungen auf dem Land zu. Heutzutage befinden sich die meisten Arbeitsplätze in Städten bzw. in deren direkten Umgebung. Viele Menschen bevorzugen kurze Wege zum Arbeitsplatz, den Anschluss an eine gute ärztliche Versorgung, Bildungsstätten und Einkaufsmöglichkeiten. Diese Gegebenheiten sind im ländlichen Raum selten gegeben, wodurch die Nachfrage Immobiliensuchender im ländlichen Raum abnimmt. Ist das Angebot hoch und die Nachfrage niedrig sinkt auch automatisch der Preis.#

Häufig stellen Bürgerinitiativen gegen Windkraft die Behauptung auf, dass Grundstücke durch Lärm, Schattenschlag und Eiswurf von Windenergieanlagen an Wert verlieren würden. Dem kann man damit entgegentreten, dass die Abstände von Wohngebieten zu Windenergieanlagen durch gesetzliche Vorgaben geregelt werden und in der Regel zwischen 500 und 1.000 Metern liegen. Durch die 10-H-Regelung, die künftig in Bayern gilt, haben Windenergieanlagen sogar einen Abstand von bis zu 2.000 Metern von Wohngebieten. Aufgrund dieser und weiterer rechtlichen Bedingungen, die beachtet werden müssen, sind Einflüsse von Windenergieanlagen auf Immobilen und deren Wert faktisch kaum vorhanden bzw. können nicht festgestellt werden. Es gibt schlichtweg keinerlei Untersuchung, die den Wertverlust von Immobilien bzw. Grundstücken durch Windenergieanlagen wissenschaftlich eindeutig belegen kann.

Die Universität Frankfurt führte vor rund elf Jahren eine Umfrage bei Immobilienmaklern durch und behauptete der Wertverlust für Häuser in der Nähe von Windenergieanlagen betrage 5 bis 30 Prozent.

Hier muss jedoch beachtet werden, dass die Untersuchung auf keinerlei Marktanalyse beruht und die getroffenen Aussagen schlichtweg nur auf einzelne persönliche Meinungen weniger Immobilienmakler basierten. Lediglich ein Drittel der 15 Befragten tätigten überhaupt nähere Angaben, wodurch die Aussage der Untersuchung auf sehr wackeligen Beinen steht.

Herr Ottmar Wernicke vom Landesverband Haus und Grund Württemberg geht noch ein Stück weiter und redet von einem so massivem Wertverlust von Immobilien durch Windenergieanlagen, der in der Unverkäuflichkeit des Objektes enden würde. Diese Aussage kann er jedoch mit keinem konkreten Fall belegen und verweist auf Branchenumfragen, die jedoch lediglich auf Schätzungen beruhen. Zu einer möglichen Wertminderung von Immobilien wegen Windenergieanlagen wurde auch der Immobilienökonom Prof. Dr. Thalmann angesprochen. Gemäß seiner Darstellung löst häufig die Befürchtung eines Wertverlustes den tatsächlichen Rückgang in Form einer „selbsterfüllenden Prophezeiung“ erst aus. Es könne durchaus dort zu einem kurzzeitigen Einbruch der Immobilienpreise kommen, wo vor Ort Stimmung gegen Windenergieanlagen gemacht wird. Dieser Rückgang sei jedoch nur von kurzer Dauer, da die Debatte an sich potentielle Investoren abschreckt. Der Wert der Immobilien stabilisiert sich wieder auf den vorhergehenden Preis, wenn die Windenergieanlagen erst einmal errichtet sind und die Menschen sich an diese gewöhnt haben.

Wie die Energieagentur Göttingen in einer Untersuchung festgestellt hat, konnten Bauplätze in direktem Einflussgebiet eines vorhandenen Windparks in Ostfriesland (Entfernung 1.000m) zu deutlich höheren Kaufpreisen als zuvor veräußert werden. Zurückzuführen ist das auf die unverbaubare Sicht im Außenbereich des Windparks. Bauplätze in erster Reihe wurden am schnellsten verkauft.

Bei der Entwicklung von Immobilienpreise stehen andere Rahmenbedingungen im Vordergrund. Diese sind beispielsweise die Lage des Grundstückes und Umfeld- oder Umwelteinflüsse. Windenergieanlagen sind als einfache (Energie-)Infrastrukturen zu betrachten von denen wesentlich geringere Beeinträchtigungen ausgehen als beispielsweise Verkehrsstraßen, Industriegebiete oder Flughäfen.

Letztlich werden Wert und Preisentwicklung einer Immobilie durch ökonomische und demografische Einflüsse gesteuert. Von einer Beeinflussung durch Windenergieanlagen in einigen hundert Metern Entfernung kann nicht ausgegangen werden.

Bereits bei der Windparkplanung sollte man bei den Fakten bleiben und einen sachlichen Umgang miteinander pflegen. Panikmache hilft niemandem, v.a. nicht denen, die ihr Haus aus welchen Gründen auch immer verkaufen müssen.


Quellen:
rohmert-medien.de/.../Der-Immobilienbrief-Nr-321.pdf energieagentur-goettingen.de/.../131022TroffWertentwicklungImmobilien01.pdf hugw.de/presse_146.html
windwaerts.de/.../panikmache-fehl-am-platz-windparks-beeinflussen-immobilienpreise-nicht-negativ.html

Aktueller Stand der Windkraft der Region

CSU will Ausnahmen von neuen Abstandsregeln für Windräder zulassen

Reaktion auf Pro-Windkraft-Proteste In der Debatte um die Windkraft sitzt die Staatsregierung zwischen den Stühlen. Die Befürworter werfen Ministerpräsident Horst Seehofer eine Blockade der Energiewende vor, die Gegner verlangen einen weitgehenden Windrad-Stopp.

Nach Protesten gegen eine Blockade der Windenergie in Bayern will die CSU bei den schärferen Abstandsregeln von Windrädern zu Wohnhäusern Ausnahmen zulassen. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) betonte am Dienstag in Wildbad Kreuth zunächst, er werde sein Wahlversprechen umsetzen: Der Mindestabstand soll das Zehnfache der Höhe betragen – das wären bei einem 200 Meter hohen Windrad zwei Kilometer. »Ich werde mein Wort nicht brechen«, sagte Seehofer, fügte aber hinzu: »Da kann's nur eine Ausnahme geben nach demokratischem Prinzip: Wenn alle Beteiligten sich vor Ort einig sind.«

Das müsse nicht bedeuten, »dass auch der letzte Einödhof zustimmt«, sagte Seehofer. Manche Gemeinden regelten das über Bürgerbegehren, andere mit Gemeinderatsbeschlüssen. Seehofer betonte, dass das keine neue Linie sei, sondern er bereits im Wahlkampf auf diesen Punkt hingewiesen habe. Zuerst müsse der Bund seine Pläne vorlegen, dann werde es in Bayern eine Regel zu den Mindestabständen geben.

Die CSU-Fraktion will dabei mitreden: Fraktionschef Thomas Kreuzer betonte, es seien noch keine Entscheidungen gefallen. Am Wochenende hatte der Ministerpräsident angekündigt, dass Kostendämpfung und die sichere Stromversorgung Bayerns Vorrang vor dem Ausbau der Windkraft haben sollten.

In Kreuth warfen rund 100 Umweltschützer der Staatsregierung bei einer Protestkundgebung eine Abkehr von der Energiewende vor. Windkraft-Befürworter um den Energiepolitiker Hans-Josef Fell (Grüne) kündigten in Würzburg an, gerichtlich gegen Einschränkungen für den Bau von Windrädern in Bayern vorzugehen.

Seehofer wies den Verdacht zurück, er wolle die Laufzeit der Atomkraftwerke doch noch wieder verlängern: »Diese Unterstellung ist so abenteuerlich, dass es schwer fällt, darauf zu antworten.« Es bleibe beim Fahrplan für den Atomausstieg. »Die Staatsregierung hält am Ziel der Energiewende in vollem Umfang fest«, betonte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).

Die Umweltschützer glauben das nicht: In Bayern sei Platz für 4000 Windräder, ohne dass die Bürger beeinträchtigt würden, sagte Raimund Kamm, stellvertretender Landesvorstand des Bundesverbands Windenergie. »Dann hätten wir das Niveau von Rheinland-Pfalz«, meinte Kamm. Dort sei die Bevölkerungsdichte sogar noch etwas höher als in Bayern.

Im Freistaat ist nach dem bisherigen Energiekonzept der Staatsregierung der Bau von bis zu 1500 Windrädern vorgesehen. Das ist nach Einschätzung von Fachleuten in der CSU inzwischen hinfällig – weniger wegen der künftig größeren Mindestabstände als wegen der in Berlin geplanten Kürzung der Zuschüsse für Ökostrom. Da in Zukunft Windräder an windschwachen Standorten voraussichtlich weniger gefördert werden als bisher, will Seehofer auch mit seinem baden-württembergischen Amtskollegen Winfried Kretschmann über die Auswirkungen für Süddeutschland reden.

Wirtschaftsministerin Aigner soll nun das bayerische Energiekonzept überarbeiten: »Irgendwann zwischen Ostern und Sommer können wir das neue Programm vorlegen«, sagte Seehofer.

Der frühere Bundestagsabgeordnete Fell gab die Gründung einer Klagegemeinschaft bekannt. Diese will sich mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzieren – kommen 100 000 Euro zusammen, will sie vor Gericht ziehen. Die Initiatoren hoffen, dass die Popularklage gegen großflächige Ausschlussgebiete bis zum Frühsommer eingereicht werden kann.

»Die Energiewende ist in Bayern wieder beerdigt worden«, kritisierte Fell. Es gebe eine »rechtswidrige Verordnungs- und Genehmigungspraxis« der Behörden. Die Verfahren würden oft zur Verhinderung neuer Anlagen missbraucht. In vielen Naturparks oder Landschaftsschutzgebieten sei der Bau von Windrädern pauschal tabu – solche Regeln in Regionalplänen seien jedoch nicht rechtmäßig.

dpa - 15.Januar 2014

Die Position des Energieforums zum Thema Windenergie

Zur Zeit wird in der Region Untermain ein Konzept zur Windkraftnutzung durch den regionalen Planungsverband erstellt. Parallel hat der Bezirkstag von Unterfranken im Februar 2013 beschlossen für die Naturparke Spessart und Odenwald ein Zonierungskonzept zu erstellen. Dieses wird in das regionale Konzept mit einfließen. Unsere Genossenschaft hat relevante Standorte durch Verträge gesichert und wartet auf die Planungen der Bezirksregierung.

Auch wenn es Initiativen gegen die Windkraftnutzung gibt und mancher Gemeinderat unsicher ist, wie er abstimmen soll, unterstützen doch viele Gemeinden, Industriebetriebe, Gewerbetreibende und Bürger unseren Weg. Wir werden weiterhin versuchen, möglichst sachlich zu informieren und auch die Konsequenzen aufzeigen, die sich zwangsläufig ergeben werden, wenn Planung und Umsetzung der Windparks (die mit Sicherheit auch bei uns kommen werden!) nur noch Großinvestoren oder eben der Politik überlassen werden.